Caritas Gtersloh

Caritas-Warenkorb nimmt neues Fahrzeug in Betrieb

Mehr als 20 ehrenamtliche Helfer des Caritas-Warenkorbs nahmen das neue Fahrzeug in Empfang.

Caritas-Vorstand Volker Brüggenjürgen (links) dankte Stiftungsmitglied Volker Schlaf für die üppige Spende.

Armut – offen oder verdeckt – ist eine Realität, die in unserer Wohlstandsgesellschaft bisweilen verdrängt wird. Da ist es wichtig, dass es soziale Organisationen gibt, die ordentlich Hilfe auffahren. Genau das macht der mobile Caritas-Warenkorb, der Lebensmittel, die im Geschäft nicht mehr verkauft werden können, an bedürftige Menschen weitergibt. Und damit die Ware auch gut und sicher ankommt, ist der Caritas-Warenkorb jetzt mit einem neuen Kastenwagen ausgestattet worden.

 

Ermöglicht wurde die Anschaffung durch eine großzügige Spende der „Franz und Thea Dupré-Stiftung“ aus Rietberg, die satte 20.000 Euro beigesteuert hat. Caritas-Vorstand Volker Brüggenjürgen und mehr als 20 ehrenamtliche Warenkorb-Helfer nahmen das Fahrzeug jetzt von Stiftungsmitglied Volker Schlaf dankend entgegen. Deutschlandweit hatte Helfer Hans Seeberg nach einem geeigneten Fahrzeug gesucht. Er fand es schließlich in einem sehr gut erhaltenen gebrauchten Citroen Kastenwagen mit Sonderaufbau. Das weiße Gefährt wird künftig in Rietberg und Verl seine Dienste verrichten.

 

Der Caritas-Warenkorb ist ein Projekt gegen Armut, organisiert und durchgeführt von Caritaskonferenzen im Dekanat Rietberg-Wiedenbrück. Lebensmittel, die im Geschäft nicht mehr verkauft werden können, werden abgeholt und im Warenkorb an bedürftige Menschen mit einem Berechtigungsausweis gegen einen geringen Betrag weitergegeben. Die Ausgabe erfolgt an acht Orten und wird durch Ehrenamtliche organisiert.

 

Vorstand Volker Brüggenjürgen sprach davon, dass die Ehrenamtlichen, die sich teils seit Jahrzehnten beim Warenkorb engagieren, von der gemeinsamen Motivation getragen seien, „Menschen in Not zu helfen“. Volker Brüggenjürgen drückte sein tiefes Bedauern darüber aus, dass der vor wenigen Tagen plötzlich verstorbene Stiftungsvorstand Wilfried Heitmann die Übergabe des Fahrzeugs nicht mehr erleben durfte. In den Vorgesprächen mit Wilfried Heitmann sei zu spüren gewesen, „welche Freude er daran hatte, mithelfen zu können“.