Caritas Gtersloh

Familienfreundliche Zone beim Rosenmontagsumzug in Rheda-Wiedenbrück

Corinna Renger (Fachbereich Jugend, Bildung, Sport), Esther Hartmann (Stadtfamilienzentrum Caritasverband) und Lars Riemeier (Fachstelle Suchtvorbeugung, Caritas) beim Umzug in Reda-Wiedenbrück

Freuen sich auf die Familienfreundliche Zone an Rosenmontag in Rheda-Wiedenbrück: v.r.: Bürgermeister Theo Mettenborg, Sven Grabau (Rosenmontagskomitee), Lars Riemeier (Fachstelle Suchtvorbeugung, Caritas), Corinna Renger (Fachbereich Jugend, Bildung, Sport), Esther Hartmann (Stadtfamilienzentrum Caritasverband) und Tobias Düpjohann vom städtischen Ordnungsamt.

Wenn die fünfte Jahreszeit ihren Höhepunkt erreicht, laufen auch im Kreis Gütersloh die Karnevalsumzüge und tausende von Jecken gehen auf die Straßen. Für viele Jecken spielt dabei der Konsum von Alkohol eine wichtige Rolle – was nicht immer unproblematisch abläuft. Aus diesem Grund engagiert sich die Caritas Sucht- und Drogenhilfe bereits seit Jahren im Rahmen ihres Alkoholpräventionsprogramms „HaLT – Hart am Limit“ in den Gütersloher Karnevalshochburgen. So gibt es in Rietberg seit einigen Jahren im Schulzentrum u.a. eine Jugendschutzstelle, die gemeinsam von der Regionalstelle Ost des Kreises Gütersloh und der Caritas Sucht- und Drogenhilfe betrieben wird: Eine Anlaufstelle für Kinder- und Jugendliche, die während des Straßenkarnevals in eine Notlage geraten. Zudem bietet das Team der Caritas Kindern und Jugendlichen, die mit einer Alkoholvergiftung eingeliefert worden sind, sowie deren Eltern, im Anschluss ein Gesprächsangebot, welches die familiären Wogen wieder glätten will und eine erneute Alkoholvergiftung der Minderjährigen verhindern will.

 

In Rheda-Wiedenbrück testet dieses Jahr die Caritas gemeinsam mit der Stadtverwaltung an Rosenmontag ein neues Projekt: die „Familienfreundliche Zone“. Gemeinsam bieten der Fachbereich Jugend, Bildung und Sport der Stadt, die Karnevalsvereine, das Stadtfamilienzentrum und die Fachstelle für Suchtvorbeugung der Caritas diesen extra gekennzeichneten Bereich an der Rektoratsstraße/ Ecke Lange Straße an. Hier stehen die kleinen Karnevalisten und ihre Familien im Mittelpunkt. Der Konsum von Alkohol und Nikotin ist hier nicht erwünscht. Die Zone ist ein öffentliches Angebot und wird mit Hinweisschildern gekennzeichnet. „Es eine schöne Gelegenheit besonders den Kindern zu zeigen, dass Feiern auch ohne Alkohol und Tabak möglich ist und Spaß macht“, sagt Lars Riemeier von der Caritas Fachstelle für Suchtvorbeugung. „Aus diesem Grund wird es auch keine Kontrollen und Zäune geben. Wir setzen lieber auf Gespräche und das Verständnis der Jecken.“ Los geht es um 14 Uhr – der Umzug wird an dieser Stelle gegen 15 Uhr erwartet. Um für die Kinder die Wartezeit auf den Zug zu verkürzen gibt es alkoholfreie Heißgetränke und kleine Überraschungen.

 

Interessierte können sich bei Rückfragen mit Lars Riemeier von der Caritas Fachstelle für Suchtvorbeugung in Verbindung setzen: 05241/ 994070; praevention[at]caritas-guetersloh.de