CORONA-Sorgentelefon

Information zum Thema Corona-Virus

+++ UPDATE: Betretungsverbot für Caritas-Tagespflegen, Caritas-Haus St. Anna und Caritas-Seniorenwohngemeinschaften +++

21.03.2020
Das NRW-Gesundheitsministerium hat Betretungsverbote für stationäre Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe, besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen erlassen. Das Verbot gilt seit Samstag, 21. März 2020. Zu den betroffenen Einrichtungen zählen das Caritas-Haus St. Anna in Verl, ebenso die Caritas-Seniorenwohngemeinschaften und die zurzeit geöffnete Caritas-Tagespflege Gütersloh. Das Land NRW ergreift die Maßnahme, um die Verbreitung der Corona-Pandemie einzudämmen und Hilfebedürftige sowie das Pflegepersonal zu schützen. Das Betretungsverbot ist zunächst bis zum 19. April 2020 befristet.
 

Ausgenommen von dem Verbot sind Personen, die für die medizinische oder pflegerische Versorgung oder die Aufrechterhaltung des Betriebes zwingend erforderlich sind. Die Entscheidung obliegt der jeweiligen Einrichtungsleitung. 

Wir – der Caritasverband für den Kreis Gütersloh e.V. – sind uns bewusst, dass das Verbot die uns an vertrauten Menschen und ihre Angehörigen auf eine harte Probe stellt. Bitte seien Sie versichert, dass wir alles tun werden, um die Situation für alle erträglich zu gestalten. 

Bitte bleiben Sie gesund!

Sieben von acht Caritas-Tagespflegen geschlossen

18.03.2020
Sieben der acht Tagespflegeeinrichtungen, die der Caritasverband für den Kreis Gütersloh unterhält, sind wegen der Corona-Pandemie ab sofort geschlossen. Die Maßnahme geht auf einen entsprechenden Erlass des NRW-Gesundheitsministeriums zurück. Die Schließung ist zunächst bis zum 19. April 2020 befristet. Betroffen sind die Tagespflege-Einchrichtungen in Clarholz, Herzebrock, Langenberg, Neuenkirchen, Rietberg, Verl und Wiedenbrück. Lediglich die Caritas-Tagespflege Gütersloh bleibt vorerst geöffnet. Für diese Einrichtung liegt eine Ausnahmegenehmigung vor, da sonst die Versorgung und Betreuung der Hilfesuchenden im Kreisgebiet gefährdet wäre. Die Caritas-Tagespflege Gütersloh nimmt also in begründeten Notfällen NACH VORHERIGER ABSPRACHE Tagesgäste auf, für die es keine andere Möglichkeit der Versorgung gibt.

Wir dürfen auf Weisung des Landes jedoch nur Tagesgäste aufnehmen, deren Angehörige einen Beruf ausüben, der der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dies ist durch einen entsprechenden Nachweis über die Unabkömmlichkeit am Arbeitsplatz zu belegen.

Wir bitten um Verständnis für die strengen Maßnahmen. Angesichts der Anweisungen durch das Land NRW sind sie jedoch ohne Alternative. Rückfragen richten Sie bitte an 05241/9883-0


Besuchsregelung in unseren Einrichtungen

17.03.2020
Die Situation im Kreis Gütersloh ist aktuell geprägt durch die steigende Anzahl von Corona-Infektionen. Auch wir sorgen uns um die Gesundheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner und unserer Mitarbeitenden.

Besuche in unseren Seniorenwohngemeinschaften und im Caritas-Haus St. Anna sind in dringenden Notfällen möglich.
 

Wir bitten Sie jedoch eindringlich, dies auf dringende Notfälle zu beschränken und den Besuch VORHER mit der Leitung dieser Einrichtung abzusprechen. Selbstverständlich können Sie sich gern und jederzeit telefonisch über das Befinden Ihrer Angehörigen erkundigen.

Der Caritasverband für den Kreis Gütersloh e.V. ist sich der besonderen Verantwortung bewusst, die er mit der Versorgung ihm anvertrauter Menschen übernommen hat. Die Einhaltung der Hygienerichtlinie ist für uns und unsere Mitarbeitenden unabdingbar. Wir befolgen penibel die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts. Alle Mitarbeitenden sind mit Desinfektionsmitteln und persönlicher Schutzausrüstung – wie Handschuhe und Schutzkittel – in ausreichender Menge ausgestattet. Die Einhaltung der Händehygiene und der Husten- und Nies-Etikette befolgen wir selbstverständlich. Alle notwendigen Maßnahmen haben wir in einem betrieblichen Pandemie-Plan festgehalten.

Wir sind uns der großen Dynamik des Themas bewusst, beobachten die Umstände kontinuierlich und führen notwendige Anpassungen unserer Maßnahmen unverzüglich durch. Ebenso führen wir regelmäßige Risikobewertungen durch, um potenzielle Probleme rechtzeitig zu identifizieren. Selbstverständlich werden Sie umgehend informiert, wenn sich Änderungen ergeben.
 

Caritas und Stadt Rheda-Wiedenbrück richten Corona-Sorgentelefon ein