Caritas Gtersloh

Senioren-Wohngemeinschaft Gütersloh

Die Eröffnung der Senioren-Wohngemeinschaft erfolgte im Juli 2017.

 

Caritas-Haus Gütersloh:

  • 2 Wohngruppen mit 11 und 12 Zimmern – jeweils mit eigenem Bad/WC und einer Fläche von gut 25 qm
  • Möglichkeit zur individuellen Einrichtung
  • Gemeinschaftsküche und gemütliches Wohn- und Esszimmer
  • in guter und zentraler Lage von Gütersloh

 

Unsere Leistungen:

  • Betreuung und Pflege 24 Stunden am Tag
  • Pflege und Behandlung durch einen festen Ansprechpartner (Bezugsperson)
  • Zuverlässige hauswirtschaftliche Versorgung durch Hauswirtschaftskräfte
  • Dokumentation nach den Richtlinien des medizinischen Dienstes der Krankenkassen
  • Umfassende Beratung bei der Einstufung der Pflegestufe

Was macht uns aus?

In unserer Wohngemeinschaft leben mehrere Bewohner in einer familienähnlichen Gemeinschaft zusammen. Jedes Mitglied der Gruppe hat ein eigenes Zimmer mit Bad/WC. Eigene Möbel und Gegenstände können mitgebracht werden. Betreuungskräfte sind rund um die Uhr anwesend.

 

Im Gemeinschaftsraum, in dem auch die Küche integriert ist, wird der Tag mit vertrauten Ritualen und Beschäftigungen verbracht. Andererseits besteht auch die Möglichkeit, sich in sein eigenes Zimmer zurückzuziehen.

 

In unserem Team arbeiten: 

  • Krankenschwestern / Krankenpfleger
  • Altenpflegerinnen / Altenpfleger
  • Pflegehelferinnen / Pflegehelfer
  • Betreuungskräfte / Hauswirtschaftskräfte

Auszüge aus unserem Pflegeleitbild

Menschen, die den Dienst in Anspruch nehmen

Die Schaffung eines Vertrauensverhältnisses zu unseren Patienten ist Basis für unsere Arbeit. Um diese Menschen in ihren individuellen Bedürfnissen zu beraten, zu pflegen, zu betreuen und zu begleiten, sind unsere Dienstleistungen so gestaltet, dass wir

  • vorbeugende patientenorientierte ganzheitliche Hilfen anbieten.
  • die ganzheitliche Pflege umfassend planen, dokumentieren, bedürfnisorientiert aufbauen und kosteneffektiv gestalten.
  • Hilfe zur Selbsthilfe geben.
  • nach den neusten Erkenntnissen und Standards arbeiten.
  • Hilfen aus dem Glauben anbieten.
  • Bedingungen schaffen, um menschenwürdiges Sterben zu ermöglichen.
  • die Schweigepflicht über Personen und Daten der zu pflegenden Menschen und ihrer Familienangehörigen wahren

 

Mitarbeitende 

In der Pflege kommen verschiedene sich ergänzende Berufsgruppen und Dienste zum Einsatz. Jede führt – entsprechend der jeweiligen Ausbildung, der fachlichen Kompetenz und Erfahrung – die Arbeit selbständig und eigenverantwortlich aus. Wir tragen zur Qualitätssicherung bei, indem wir den Pflegeprozess aktiv gestalten und dokumentieren. Regelmäßiger Erfahrungsaustausch, kollegiale Beratung und die Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen sichern einen hohen Qualitätsstandard. In regelmäßigen Dienstbesprechungen werden Pflegeprozesse thematisiert. Dabei wird das Befinden der zu Pflegenden, der Angehörigen und der Mitarbeitenden mit einbezogen. Die Anleitung und Einarbeitung neuer Mitarbeitender geschieht durch eine qualifizierte und erfahrene Fachkraft. Unsere Stationsleitungen sind Ansprechpartner für beratende, begleitende Fragen und Probleme. Ein gut motiviertes Team wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und somit auf die Qualität der Pflege aus. Für die Umsetzung der Ziele im Sinne diese Leitbildes sind alle Mitarbeitenden verantwortlich.

 

Auftrag 

Unser Auftrag ist es, pflege- und hilfebedürftige Menschen sowie deren Angehörige in ihrer häuslichen Umgebung zu unterstützen. Hilfe zur Erhaltung der Lebensqualität ist ein Grundsatz unserer Arbeit. Wir berücksichtigen die körperlichen, geistigen, seelischen, sozialen und religiösen Bedürfnisse und Gewohnheiten der Menschen und beziehen diese im Rahmen unserer Möglichkeiten mit ein. Das christliche Bild vom Menschen sagt uns, dass jedes menschliche Leben ein Geschenk Gottes ist, in allen Phasen des Lebens, unabhängig von seiner Stellung oder Leistung. Daher hat jeder Mensch eine einmalige Würde, die ihm nicht genommen werden darf. Die Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen ist ein selbstverständlicher Teil unserer Arbeit.

Begriffe aus der Sozialen Pflegeversicherung

Was bedeutet eigentlich „Teilwaschung”? Was versteht man unter „Mobilisation”? Wie ist die „Kleine Pflegerische Hilfestellung” definiert? Solche Begriffe finden sich im Sozialgesetzbuch (SGB) XI, in dem die Leistungen der Sozialen Pflegeversicherung beschrieben sind. Wer noch nie mit dem Thema Pflege zu tun hatte, wird die Formulierungen unter Umständen als etwas sperrig oder unverständlich empfinden. Hier erklären wir, was dahinter steckt.

 

Grundleistungen der Pflegeversicherung: 

 

Ganzwaschung (LK 1*)

Die Pflegekraft begleitet Sie in das Badezimmer, sie bereitet Mund- und Zahnpflege vor und gibt notwendige Unterstützung, ebenso bei der Rasur und Fingernagelpflege. Sie hilft Ihnen bei dem Waschen des Ober- und Unterkörpers und cremt Sie nach Wunsch mit Hautlotion ein. Die Pflegekraft hilft Ihnen bei dem Anziehen der zurechtgelegten Kleidungsstücke. 

 

Teilwaschung (LK 2*)

Die Pflegekraft unterstützt Sie bei dem Waschen, Eincremen und Ankleiden des Oberkörpers und Richten der Frisur (Kämmen).

oder 

Die Pflegekraft hilft Ihnen bei dem Waschen, Eincremen und Ankleiden des Unterkörpers 

oder

Abends kommt die Pflegekraft  und hilft Ihnen im Bad beim Waschendes Intimbereiches und trägt auf Wunsch eine Hautlotion auf. Anschließend assistiert sie bei dem Ankleiden von Strümpfen, Unterhose und Pyjamahose.

 

Ausscheidung (LK 3*) 

Die Pflegekraft begleitet Sie zur Toilette / zum Toilettenstuhl und hilft Ihnen bei dem Säubern des Intimbereiches nach dem Toilettengang / Leeren des Toilettenstuhls. 

oder 

Die Pflegekraft wechselt die Inkontinenzartikel wie Vorlagen, Windelhosen etc. 

oder 

Die Pflegekraft wechselt und/oder entleert den Katheterbeutel  / Anuspraeterbeutel.

  

Selbstständige Nahrungsaufnahme (LK 4*) 

Die Pflegekraft stellt Ihnen das nach Wunsch zubereitete Frühstück / Abendbrot und den aufgebrühten Kaffee / Tee an Ihren gewohnten Essplatz.

oder 

Sie richtet das Essen (Essen auf Rädern) mundgerecht auf dem Teller an und stellt Getränke bereit.

  

Hilfe bei der Nahrungsaufnahme (LK 5*) 

Die Pflegekraft reicht Ihnen das mundgerechte Frühstück / Mittagessen oder Abendbrot und ermuntert Sie zwischendurch zu Trinken. Nach dem Essen reicht Ihnen die Pflegekraft ein feuchtes Tuch zum Reinigen von Mund und Händen. 

  

Sondennahrung bei implantierter Sonde (LK 6*) 

Die Pflegekraft hilft Ihnen, die fachgerechte Position einzunehmen und schließt die vorkonfektionierte (gebrauchsfertig) Sondennahrung in entsprechender Tropf-geschwindigkeit oder unter Schwerkraft  an.

oder 

Die Pflegekraft spült die Sonde und stöpselt sie ab.

  

Lagern/Betten (LK 7*) 

Die Pflegekraft richtet das Bett / den Rollstuhl und lagert Sie fach- und situationsgerecht, damit Sie möglichst bequem liegen / sitzen können.

  

Mobilisation (LK 8*) 

Die Pflegekraft kommt zu einem separaten Hausbesuch zu Ihnen, um mit Ihnen Alltagsbewegungen durchzuführen und zu trainieren. Das dauert mindestens 15 Minuten. 

 

Kleine pflegerische Hilfestellung (LK 27*) 

Die Pflegekraft hilft Ihnen bei dem Aufstehen aus dem Bett, sie unterstützt Sie (bei der Grundpflege) beim Reinigen des Gesichtes und der Hände. Sie zieht das Bettlaken glatt, schüttelt Kissen und Oberbett auf und hilft Ihnen ins Bett. 

  

Kleine pflegerische Hilfestellung 2 (LK 28*) 

Die Pflegekraft ist behilflich, Ihre Tageskleidung auszuziehen und die Nachtwäsche anzuziehen. Sie unterstützt Sie bei der Mundpflege und bei dem Reinigen von Gesicht und Händen. Sie bereitet Ihnen das Bett für die Nachtruhe vor. 

  

Kleine pflegerische Hilfestellung 4 (LK 30*)

Die Pflegekraft bezieht Ihr Bett mit frischer, zurechtgelegter Bettwäsche.


Neben den Grundleistungen gibt es auch noch so genannte „Verbundene Leistungskomplexe”, in denen verschiedene Grundleistungen kombiniert sind:

 

Große Grundpflege mit Lagern/Betten und selbstständiger Nahrungsaufnahme (LK 18*)

Ganzwaschung (waschen, duschen, baden), Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß…), Selbstständige Nahrungsaufnahme, Lagern/Betten

  

Große Grundpflege (LK 19*)

Ganzwaschung (waschen, duschen, baden), Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß…)

  

Kleine Grundpflege mit Lagern/Betten und selbstständiger Nahrungsaufnahme (LK 20*)

Teilwaschung, Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß…), Selbstständige Nahrungsaufnahme, Lagern/Betten

  

Kleine Grundpflege (LK 21*)

Teilwaschung, Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß…)

  

Große Grundpflege mit Lagern/Betten (LK 23*) 

Ganzwaschung (waschen, duschen, baden), Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß…), Lagern/Betten

  

Große Grundpflege mit Lagern/Betten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme (LK 24*) 

Ganzwaschung (waschen, duschen, baden), Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß…), Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, Lagern/Betten

  

Kleine Grundpflege mit Lagern/Betten (LK 25*) 

Teilwaschung, Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß…), Lagern/Betten

  

Kleine Grundpflege mit Lagern/Betten und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme (LK 26*) 

Teilwaschung, Ausscheidung (Urin, Stuhl, Schweiß…), Hilfe bei der Nahrungsaufnahme, Lagern/Betten

  

Kleine pflegerische Hilfestellung 3 (LK 29*) 

Kleine pflegerische Hilfestellung 1 + Kleine pflegerische Hilfestellung 2

  

* = LK steht für Leistungskomplex nach dem Sozialgesetzbuch (SGB) XI

 

 


So finden Sie uns

Kontakt

Senioren-Wohngemeinschaft Gütersloh

Herzebrocker Straße 41

33330 Gütersloh 

 

Telefon: 05241/21276-20 + 21276-30

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Katharina Bach

PDF-Info zu unseren Senioren-WGs