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Tag der Pflege: Ausbildung stärken

Den heutigen „Internationalen Tag der Pflege“ nimmt der Caritasverband für den Kreis Gütersloh zum Anlass, den Mitarbeitenden für ihren Einsatz zu danken. In Zeiten der Corona-Pandemie rückt die Bedeutung ihrer Arbeit in der Pflege besonders in den Fokus. „Das ist gut und wichtig, erhoffen wir uns doch davon, dass sich das Bewusstsein schärft, mit wieviel Herzblut man sich in der Pflege um hilfebedürftige Menschen kümmert“, schreibt der Verband.

Der Caritasverband für den Kreis Gütersloh betont, wie wichtig eine qualifizierte Ausbildung sei, um auch zukünftig die Pflege hilfebdürftiger Menschen zu gewährleisten. Hierzu baut die Caritas in Gütersloh die Anzahl ihrer Ausbildungsplätze aus und freut sich auf die neue generalistische Ausbildung.

„Gut ausgebildete Pflegekräfte verfügen über umfassendes Wissen im pflegerischen Bereich, Sicherheit im Handeln, Flexibilität und Stressresistenz“, betont der Aachener Diözesan-Caritasdirektor Burkard Schröders im Namen der Caritas in NRW. „Sie sind in der Lage, Schwerstkranke und Sterbende sowie ihre Angehörigen zu begleiten.“ Besonders zu würdigen sei das Berufsethos von Pflegenden. „Pflegekräfte tun ihren Dienst in der Ausnahmezeit der Pandemie so selbstverständlich und unaufgeregt, wie sie es an 365 Tagen im Jahr auch vorher getan haben“, so Schröders.

Der „Internationale Tag der Pflege“ geht auf den Geburtstag von Florence Nightingale zurück. Die britische Krankenpflegerin und Statistikerin (1820 - 1919) gilt als Begründerin der ersten Pflegetheorie. Sie vertrat früh die Ansicht, dass es neben dem medizinischen Wissen ein eigenständiges pflegerisches Wissen gibt. Zudem konzipierte Nightingale ein Ausbildungskonzept, das darauf beruhte, dass erfahrene Schwestern junge Kolleginnen und Kollegen in der Praxis anleiten und ihr Wissen und Können weitergeben. Die Organisation der Pflege – von der Beschreibung von Arbeitsabläufen bis hin zur Dienstplanerstellung – brachten ihr große Anerkennung ein.